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Das ABC der Südtiroler Trauben
Der Weinbau in Südtirol blickt auf eine lange Tradition und auf eine wechselvolle Geschichte zurück. 80 % der in Südtirol erzeugten Weine sind heute Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete, die ein D.O.C. (Denominazione di Origine Controllata), das Anbaugebiet und Bezeichnung „Südtirol“ auf dem Etikett tragen. 70 % des Weines liefern die Roten, 30 % machen die Weißweine aus. Zu den Rotweinen gehören:
Blauburgunder (Pinot Nero): dies ist ein Wein mit unverwechselbarem Duft nach Waldbeeren. Er ist weich und von großer Eleganz ist sein Geschmack.
Cabernet: ein lebhaftes rot in der Farbe und reich im Geschmack.
Lagrein: die Farbe ist schon eher Violett. Der Lagrein ist ungestüm vom Charakter und intensiv im Geruch.
Merlot: dieser besticht durch seinen runden, leicht grasigen Geschmack. Rosenmuskateller: ein sehr geschmeidiger Dessertwein, der nach Rosen und Gewürzen duftet.
Vernatsch: er ist der Rotwein Südtirols schlechthin, hat eine helle, rubinrote Farbe und ein zartes, blumiges Bukett. Das ABC der Weißweine:
Chardonnay: wird aus einer französischen Rebsorte gewonnen, die in Südtirol weit verbreitet ist. Es ist ein blumiger Wein mit langem Nachgeschmack.
Gewürztraminer: dieser typische Südtiroler aus Tramin hat ein an Gewürze erinnerndes Bukett. Müller-Thurgau: diese deutsche Kreuzung aus Riesling und Silvaner bevorzugt höhere Lagen
Riesling: ein strohgelber Wein, welcher ein blumiges Bukett und einen säurebetonten Geschmack besitzt.
Ruländer (Pino Grigio): dieser weit verbreitete Wein ist äußerst langlebig. Seine Kennzeichen sind ein anftes Aroma, eine gute Struktur und ein angenehmer Geschmack.
Sauvignon: trockener, strohgelber Wein mit intensivem Bukett. Stammt ursprünglich aus der Loire-Gegend. Silvaner: ein sehr duftender, wohlschmeckender Wein deutscher Herkunft.
Weißburgunder: ein hellgelber Wein mit leicht grünlichen Reflexen, der Lagen mittlerer Höhe bevorzugt. Der Weißburgunder verfügt über eine angenehme Säure und hat ein fruchtiges, an saure Äpfel erinnerndes Aroma.
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