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Schloss Runkelstein bei Bozen
Schloss Runkelstein, liegt im Norden der Landeshauptstadt Bozen, am Eingang zur Sarner Schlucht und thront dort majestätisch auf einem Felsvorsprung. Erbaut wurde Schloss Runkelstein um 1237 und im 14. Jh. umgebaut und mit berühmten Profanfresken ausgestattet.
Errichtet wurde Schloss Runkelstein von den Gebrüder Wangen und im Jahre 1385 von den Gebrüdern Vintler, Angehörige einer Kaufmannsfamilie in Bozen, erworben. Letztere ließen die Burg mit profanen Fresken ausmalen, welche zu den größten erhaltenen profanen Freskenzyklus des Mittelalters zählen. Diese stellen jeweils drei Helden, Frauen, Riesen und Könige dar. Das „Sommerhaus“ beinhaltet im Inneren eine Malerei zum Roman „Tristan und Isolde“, der wohl bedeutendsten Liebesgeschichte des Mittelalters, sowie eine der ältesten Darstellungen von König Artus Tafelrunde als Wandmalerei. Heute ist diese Burganlage, welche auch „Bilderburg“ genannt wird, im Besitz der Stadt Bozen und kann täglich, außer montags, besichtigt werden (Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet). Von der Stadt aus führt auch ein Fuß- bzw. Radweg zum Schloss.
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