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Von Bozen nach Sigmundskron
Jahrzehnte war es still um Schloss Sigmundskron, bis Reinhold Messner die Anlage mit dem Mountain-Messner-Projekt zu neuem Leben erweckte. Werner Tscholl, Architekt aus Vinschgau, renoviert im Auftrag des Landes Südtirol di Ruine und macht sie zugänglich. Das Museum thematisiert die Auseinandersetzung Mensch-Berg. Der Weg des Museumsbesucher führt an den Festungsmauern entlang, zu Bildern, Statuen, Installationen und Raritäten aus der Welt des Alpinismus. Hier kann man berühren und seiner Fantasie und den Assoziationen freien Lauf lassen. Im Weißen Turm kann man zudem eine Ausstellung zur Geschichte Südtirols besichtigen.
Von Bozen aus erreicht man Schloss Sigmundskron auch mittels Radweg, der von der Talferbrücke flussabwärts führt. Nach nicht ganz 1 km biegen wir in der Nähe des Drususstadions rechts ab und folgen der Beschilderung „Trient-Meran-Eppan“. Nach weiteren 4,5 km biegen verlassen wir den Lauf des Eisacks und biegen rechts ab und folgen der Etsch entlang ein Stück stromaufwärts, dem Hinweis „Eppan-Girlan“ folgend. Es geht dann bald nach links ab über die Eisenbrücke Richtung Eppan. Der Radweg folgt hier der alten Eisenbahntrasse. Wir verlassen diesen aber gleich nach der Unterführung. Rund 400 m geht es auf der Straße weiter und schon bald erreichen wir den Schriftzug MMM. Eine kurze, aber steile Steigung, führt uns dann direkt zur Pforte des Schlosses.
Hin und zurück sind es, auf dem selben Weg, etwa 15 km. Die Radtour ist aber einfach zu bewältigen.
Schloss Sigmundskron ist bis zum dritten Sonntag im November geöffnet und zwar von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr.
Foto: shutterstock
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