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Museumsbummel in Bozen
Kurioses, Alltägliches, Kunst- und Zeitgeschichtliches, Wertvolles und Außergewöhnliches… Bozen birgt zahlreiche Schätze. Deshalb, machen Sie sich auf den Weg durch einen kleinen Museumsbummel in der Südtiroler Hauptstadt.
Das Museion bzw. das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, ist ein sehr futuristischer Bau und wurde im Jahre 2008 eröffnet. Hier finden sich wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. In der museumseigenen Sammlung finden sich etwa 4000 Arbeiten aus dem 20. Jh, von denen viele den Zusammenhang von Text und Sprache untersuchen.
Sehr interessant ist auch das Naturmuseum Südtirol in der Bindergasse. Es bietet eine Zeitreise vom urzeitlichen Vulkangebiet im Bozener Becken durch 300 Millionen Jahre Erdgeschichte in das heutige Südtirol mit seiner Flora und Fauna. Das Museum ist in einem Amtshaus Kaiser Maximilians I untergebracht.
Im Jahre 1991 war es eine Sensation als der Gletscher am Tisenjoch die mumifizierten Überreste eines Menschen freigab. Heute liegt „Ötzi“, der Mann aus dem Eis, im meistbesuchten Museum Südtirols, im Südtiroler Archäologiemuseum. Des weiteren sind hier viele archäologische Fundstücke unterschiedlicher Epochen aufwendig in einem Parcours durch die Frühgeschichte des Landes ausgestellt.
Unweit von Bozen, am Eingang ins Sarntal, erhebt sich Schloss Runkelstein. In der mittelalterlichen Burg ist der größte profane gotische Freskenzyklus der Welt erhalten. Deshalb wird Schloss Runkelstein auch als „Bilderburg“ bezeichnet.
Nicht versäumen, ist man schon einmal in der Landeshauptstadt, darf man natürlich einen Besuch des Bozner Dom Mariä Himmelfahrt. Mit seinem gotischen Glockenturm ist er eine der größten Kirchen in der Gegend. Im Innenraum haben bis zu 800 Personen Platz. Der 62 m hohe Turm mit seinem durchbrochenen, filigranen Sandsteinwerk ist das Wahrzeichen Bozens.
Foto: Tourismusverband Südtirols Süden / R. Mair
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