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Der Johanniskofel in der Sarntaler Schlucht
Fährt man die Sarntaler Straße von Bozen entlang so erblickt man hier und dort zwischen den Tunnels Burgen bzw. Burgreste. Ungefähr in der Mitte der schmalen Talferschlucht ragt der Johanniskofel empor, ein mächtiger Felsbrocken mit einer kleinen Kirche.
Kommt man von Richtung Bozen so parkt man am Besten nach dem 15. Tunnel. Nach der Durchquerung dieses Tunnels und des Tunnels 14 führt ein gut markierter Steig von der schmalen Straße weg, hinunter zur Hängebrücke, welche sich in einer Höhe von 33 m über die Talferschlucht spannt. Danach beginnt ein sehr steiler Aufstieg. Etwa eine halbe Stunde führt die Wanderung durch eine Landschaft mit Schluchten, Buschwald und schroffen Felsen und man erreicht den Gasthof Steinmannhof. Von hier aus führt dann ein schmaler, teilweise schwieriger Steig in wenigen Minuten zum gotischen Kirchlein auf dem Johanniskofel auf 658 m. Um das Kirchlein besichtigen zu können, muss man vorab im Gasthof den Schlüssel ausliehen. Gewidmet ist das Kirchlein dem Hl. Johannes dem Täufer. Von einer Burg, vermutlich aus dem 12. Jh., sind noch einige wenige Mauerreste sichtbar.
Die Wanderung ist im Grunde genommen sehr einfach, allerdings sollte man schwindelfrei sein.
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